Fachseminar - Herzratenvariabilität
Dienstag, 10.8.2010, 9.00 Uhr - 18.00 Uhr
Mittwoch, 11.8.2010, 9.00 Uhr - 13.00 Uhr
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Wenn der Herzschlag so regelmäßig
wie das Klopfen des Spechts oder
das Tröpflein des Regens auf dem Dach wird,
wird der Patient innerhalb von 4 Tagen sterben.
(Wang Shune, chinesischer Arzt, 3. Jhd. N. Chr.)
HERZRATENVARIABILITÄT –– Training mit Biofeedback
Lebenskraft & Vitalität : Gesund bleibt, wer im Einklang mit dem Herzen lebt
Der Organismus steht in ständiger Interaktion mit der Außenwelt. Er reagiert „unbewusst“ auf eintretende Reize und passt selbständig den geforderten Energiebedarf an die jeweilige Situation an. Er tut dies über die Herzfrequenz im Zusammenspiel mit verschiedenen anderen Organsystemen, wie zum Beispiel Atmung, Nervensystem, Hormonsystem, Gefäßsystem. Daraus folgt, dass die Herzfrequenz keine starre Größe ist, sondern sich individuell an äußere und innere Gegebenheiten anpasst. Dies geschieht durch Veränderung der zeitlichen Abstände zwischen den einzelnen Herzschlägen.
Ist diese Variabilität der Herzfrequenz eingeschränkt, ist auch die Vitalität des Menschen eingeschränkt. Er fühlt sich schneller überfordert und es besteht die Gefahr, dass es zu gravierenden Gesundheitsstörungen ko
Mück-Weymann [1] bezeichnet die Herzratenvariabilität als „Globalindikator für Schwingungsfähigkeit (Resonanzfähigkeit) und Adaptivität bio-psycho-sozialer Funktionskreise im Austausch zwischen Organismus und Umwelt. Sie wirkt wie ein Puffer oder Interface, das dem Körper die Kommunikation mit der inneren und äußeren Umwelt erleichtert.“
Je besser sich der Körper an die täglichen Herausforderungen, Belastungen und Stress anpassen kann, desto größer ist der Gleichklang der im Körper erzeugten Schwingungen. Diese Harmonie der Rhythmen (Gehirn, Herz, Atmung) wird Kohärenz genannt. Sie lässt sich mit den neuesten Biofeedba
Seminarinhalt:
* Grundlagen über die Kraftquelle Herz
* Messbarkeit der Herzratenvariabilität:
Was, wann, wie, wo wird gemessen
Interpretation der Daten (Auswertung, Trainingserfolg, Kennzahlen)
Trainingsmöglichkeiten: wie trainiere ich, welche Bildschirmgestaltung könnte
hilfreich sein, was soll rückgemeldet werden?
* Gerätekunde: Welches Gerät passt zu mir? (Großgerät – Aufrüstmöglichkeiten, Kleingerät..)
* Selbsterfahrung
Referentin: MMag. Ingrid Pirker-Binder
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Literatur:
Biofeedback in der Praxis, Band I Kinder, Springer Wien NY; 2006;
Autor: Ingrid Pirker-Binder
Biofeedback inder Praxis, Band 2 Erwachsene, Springer Wien NY; 2007;
Autor: Ingrid Pirker-Binder

| Fotos vom Kongress 2009 |
Der erste interdisziplinäre Biofeedback Kongress war ein voller Erfolg. |