Ein therapeutischer Zugang aus Frankls Logotherapie und der Einsatz
von Biofeedback.
Eintägiges Fachseminar bzw. Fortbildungsseminar
Vom freundlichen Umgang mit der Angst
         ein therapeutischer Zugang aus Frankls Logotherapie und der Einsatz vomÂ
        Biofeedback zur Reduktion psychosomatischer Beschwerden
Angst hat viele Gesichter - ausgehend von den diagnostischen Kriterien einer Angststörung und Panik als Folge von Belastungen zeigt uns die Angst verschiedene Facetten in logotherapeutischen Veränderungsprozessen, ihren Einfluss auf den Selbstwert, das innere Lebensfeuer und unsere Eigenverantwortung; Der Einsatz von Biofeedback macht Sinn, wenn der Boden aufbereitet ist.
Inhalt:
Diagnostik und Psychosomatik
Wichtige Aspekte aus der Logotherapie
Arbeit an Veränderungsprozessen
Sinnvoller Einsatz von Biofeedback
Referentin: MMag. Ingrid Pirker-Binder
Kurzbeschreibung:
Vom freundlichen Umgang mit der Angst
         ein therapeutischer Zugang aus Frankls Logotherapie und der Einsatz vonÂ
        Biofeedback
Die Angst hat viele Gesichter. Sie ist nicht nur ein wichtiger Bestandsteil unseres Ichs, das unser Überleben sichert, sondern hat – manchmal leider und auch Gott sei Dank - noch andere Aspekte. Besonders in Veränderungsprozessen, wie zum Beispiel einer Neuausrichtung des Lebens nach einer Trennung, in einem Burnout, oder nach einem Perspektivenwechsel steigt die Angst vor der Zukunft, vor der Veränderung oft ganz unverhofft in das Leben der Betroffenen. In logotherapeutischen Interventionen, wenn das „alte“ Leben neu durchdacht wird, eine neue Sinnorientierung gesucht wird, oder Altlasten (Kränkungen, Verletzungen, Traumata) bearbeitet werden, kann es sein, dass alte Ängste, verbunden mit einem fehlenden Urvertrauen den innerpsychischen Prozess stark begleiten. Sie machen es den Betroffenen nicht leicht und sind doch auch oft Helfer auf dem Weg ins Neue, in eine andere, sinnerfüllte Zukunft. Manchmal sind es gerade sie, die aufzeigen, dass ein gewaltiges inneres, noch nicht gelebtes, Potential nach außen drängt, dass das Lebensfeuer noch nicht erloschen ist, sondern endlich befreit und gelebt werden möchte.
Nun, wie sollen wir dann mit der Angst umgehen? Sie lässt sich nicht verleugnen und auch nicht verdrängen, denn sie will gehört werden. Es bleibt also nichts anderes übrig, als sich mit ihr zu versöhnen, sie als Freund oder Freundin zu gewinnen, vielleicht sogar mit ihr oder über sie zu lachen.
Die Angst ist nicht nur für die Psychotherapie reserviert. Überall, wo alte Wege verlassen werden, der Blick sich einer neuen sinnerfüllten Zukunft zuwendet, stellt sich die Angst gerne dazwischen, um auf das Alte, noch nicht Bearbeitete aufmerksam zu machen. Denn dort, wo der Mensch nicht in seinem Urvertrauen fest verankert ist, hat die krankmachende Angst keinen Platz mehr.
Einige Fallbeispiele, die die verschiedenen Aspekte und auch den Umgang mit der Angst zeigen, runden den Vortrag ab und sollen jeden Interessierten ermuntern, die Kommunikation mit diesen Urkräften aufzunehmen. Es lohnt sich – immer!
Literatur:
Biofeedback in der Praxis, Band I Kinder, Springer Wien NY; 2006;
Autor: Ingrid Pirker-Binder
Biofeedback inder Praxis, Band 2 Erwachsene, Springer Wien NY; 2007;
Autor: Ingrid Pirker-Binder

| Kongress 2010 |
Biofeedback - Interdisziplinär
Kongress  |